Boris Koch, Jahrgang 1973, machte sein offizielles Debüt als Schriftsteller mit einer Erzählung in der Anthologie Der Alp (Hrsg.: Jörg Bartscher-Kleudgen). Das war 1993. Inzwischen hat er mehrere Bücher publiziert, darunter Ein Mann ohne Gesicht (Festa Verlag, 2004) und Dionysos tanzt (Medusenblut, 2003). Mit seinem Beitrag "Der Tod im Maisfeld" ist er in der deutsch-italienischen Anthologie Psycho Ghost vertreten (hierzulande bei UBooks Verlag, 2004, erschienen).
Boris Koch hat sich auf unheimliche, groteske und sciencefictoide Geschichten spezialisiert. Zwei davon - "Terraforming" und "Der Tod im Maisfeld" - haben ihm viel Lob und Anerkennung gebracht (Deutschen Phantastik Preis, Kurd Laßwitz Preis, Deutschen Science Fiction Preis). Er ist das Herz des kleinen Phantastikverlags Medusenblut, sitzt in der Redaktion des Magazins Mephisto und spielt in der Dada-Pop Combo AKW zusammen mit Eddie M. Angerhuber und Thomas Wagner.
Von ihm ist im Mai bei Eloy der Erzählungsband Der adressierte Junge erschienen.
Koch lebt als freier Autor in Berlin. Näheres auf http://www.boriskoch.de und http://www.medusenblut.de.
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Der adressierte Junge Erzählungen
Eloy Edictions (2005)
ISBN: 3-938411-02-3 104 Seiten, 10 Euro.
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